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Unsere Bali Reise II – Ubud & Canggu

In Ubud angekommen haben wir gleich mal die Gegend erkundet. Diese Stadt ist mit über 30.000 Einwohnern größer als Amed und Gili Air und das merkt man sofort – der Verkehr ist lauter und es wimmelt von Touristen und Einheimischen. An jeder Ecke findet man hippe Cafés und man bekommt auch andere Speisen als Nasi Goreng und Fried Rice. Unser Hotel (Nur Guest House) war auf einer Anhöhe gelegen, mit Blick auf Reisfelder, weshalb wir nicht viel vom Verkehr mitbekamen. Am ersten Tag waren wir im Monkey Forest, nachdem wir unseren Vormittag in einem Café (Lazy Cat Café) verbracht haben. Im Monkey Forest gibt es, wie der Name schon sagt, viele Affen. Er ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wobei ich empfehlen würde gleich in der Früh dort zu starten. Den Nachmittag haben wir beim Pool verbracht, weil es so unglaublich heiß war. Am nächsten Tag sind wir um die Reisfelder gewandert, haben uns den Ubud Palace angesehen und waren am Markt (den ich ehrlich gesagt nicht sehr aufregend fand). Unser nächster Stopp war der Mount Batur. Jeden Tag gehen Busse von ganz Bali zum Mount Batur um in der Nacht hochzuwandern und dann den Sonnenaufgang zu beobachten. Wir wurden also um 02:00 Uhr von einem Bus aufgesammelt und fuhren bis zum Toy Abungkah Village. Von dort aus sind wir in 2 Stunden ca. 700 Höhenmeter aufgestiegen. Jeder bekam eine Taschenlampe und man trottete im Gänsemarsch den schmalen Weg nach oben. Wegen des Schlafmangels und der Dunkelheit war der Aufstieg schon etwas anstrengend. Der Sonnenaufgang ist um 06:30 Uhr, der Ausblick ist einfach wunderschön und man kann beobachten wie die aufsteigende Sonne die Farben am Horizont im Minutentakt verändert. Danach geht es auch schon wieder bergab, und für uns ging es weiter nach Canggu. 

Canggu war unsere letzte Destination und dafür haben wir uns ein besonderes Hotel ausgesucht. Udara Bali hat einfach mal alle Wünsche erfüllt. Es gab 8 Yoga Klassen täglich, die man als Hotelgast besuchen konnte. Da das Hotel direkt beim Meer liegt, hört man während dem Meditieren das Meer rauschen und im Krieger 2 sieht man auf die Wellen. Unterrichtet wird man im kleinen Rahmen von erfahrenen Yoga Lehrern. Das Essen war unglaublich gut und noch dazu super gesund. Es gibt mehrere Pools und sogar eine Sauna und Dampfkammer. Zum Canggu Center kann man entweder über den Strand gehen (20 Minuten) oder mit einem Taxi fahren (100k Rupia = ca. 6€). Da die Wellen hier sehr groß sind gibt es jede Menge Surfschulen in der Nähe und wir haben sogar einmal eine Surfstunde gebucht – ich habe zwar noch nie so viel Meerwasser geschluckt, aber es hat jede Menge Spaß gemacht. Ich fand Canggu verglichen mit Ubud viel schöner, auch hier findet man viele coole Cafés und Läden. Die Strandnähe gibt der Stadt das gewisse Etwas.

Canggu war der perfekte Abschluss für diese traumhafte Reise und ich bin mir sicher, dass ich nicht das letzte Mal in Bali war.

Mount Batur

Canggu

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Posted on Juli 1, 2018

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