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Warum Lebensmittel aus deiner Region besser für die Umwelt sind #EcoChallenge2019

Zurück zur EcoChallenge! Nach einer kleinen Pause möchte ich euch zu einer weiteren Challenge auffordern: 4 Wochen nur Lebensmittel kaufen, die aus deiner Region kommen. Wie oft kontrollierst du die Labels deiner vollgepackten Einkaufstasche? Isst du Erdbeeren aus Spanien, Bananen aus Peru und Avocados aus Mexico? Zu wenig checken wir diese Informationen – aus Faulheit, Desinteresse oder Ignoranz? Ich stelle hier ab und zu meinen eigenen Genuss an erste Stelle, denn ich selbst liebe vor allem Mangos und Papayas. In letzter Zeit versuche ich immer öfter auf das weit gereiste Obst zu verzichten.

Nehmen wir uns in den nächsten 28 Tagen doch mal an der eigenen Nase und richten unsere Aufmerksamkeit auf die schönen Produkte, die in unserer Region wachsen und hergestellt werden.

Unterschied CO2 Verursachung bei der Produktion vs. CO2 beim Transport

Das ist einer meiner Lieblingsvergleiche, denn sehr oft schreien Fleischesser laut auf, wenn Vegetarier eine Avocado essen. Dabei werden für ein Stück Steak etwa gleich viele Ressourcen verbraucht und CO2 verursacht wie für das Heranwachsen und Liefern von ca. 10 Avocados. Daher ist es wichtig den gesamten Lebensweg eines Lebensmittels unter die Lupe zu nehmen. Bei Fleisch ist eben auch die Zeit einzuberechnen, in der das Tier lebt und gefüttert werden muss. Dennoch belasten Avocados genauso die CO2 Bilanz, da sie eine weite Reise hinter sich bringen müssen, bis sie bei uns auf dem Teller landen. Eine Alternative aus dem eignen Land wäre natürlich die beste Option.

Hierzu habe ich auch eine interessante Infografik gefunden, die Treibhausgasemissionen pro Gramm Protein nach Lebensmitteltyp zeigt:

Der wichtigste Grund, warum Lebensmittel aus der eigenen Region besser für die Umwelt sind, ist der Transport. Weite Wege, besonders der Luft-Versand, sorgen für viele Transportkilometer und somit CO2-Emissionen. Wir wollen jedes Lebensmittel zu jeder Jahreszeit verfügbar haben, aber je kürzer der Transportweg und je passender das saisonale Angebot genutzt wird, desto besser ist das für die Umwelt.

Ich verlinke euch hier auch noch einen CO2 Rechner, den ich sehr nützlich finde:

CO2 Rechner

EcoChallenge Mai: 28 Tage nur Lebensmittel aus der eigenen Region konsumieren. Ich erzähle euch dann wie es mir dabei gegangen ist.

Gut zu wissen – saisonales Obst und Gemüse:

  • Rhabarber
  • Champignons
  • Blumenkohl
  • Eissalat
  • Radieschen
  • Spargel
  • Stangensellerie
  • Pflücksalat

P.S. ich habe auch schon mein eigenes Hochbeet aus dem Winterschlaf geholt, dort werden (hoffentlich) bald Rote Rüben, Karotten, Spinat, Pastinaken und vieles mehr wachsen. Ich dachte nicht, dass mich ein Garten so faszinieren könnte. Doch nachdem mir meine Nachbarin erzählt hat, dass sie sich vom Sommer bis März mit ihren selbst angebauten Gemüse ernährt, bin ich einfach nur begeistert!

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